Tefal OptiGrill Vergleich – oder welcher ist der richtige für mich

Die Grundausstattung aller Geräte

Der Tefal Optigrill ist ein Kontaktgrill mit deutlich mehr Funktionen, als es bei anderen Produkten der Fall ist. Hier muss man schon fast nichts mehr selber machen – manche sprechen auch vom Thermomix unter den Kontaktgrills. Alle Optigrills sind mit abnehmbaren Grillplatten ausgestattet. Diese sind können ganz entspannt, zusammen mit der Fettauffangschale in der Spülmaschine gereinigt werden. Für die Beschichtung ist der Abwasch per Hand jedoch grundsätzlich besser geeignet.

Was die Optigrills so besonders macht, ist dass sie die Fleischdicke messen und dementsprechend die Temperatur, sowie länge der Gardauer automatisch anpassenAutomatic-Sensor-Cooking-Technologie nennt sich das. Durch eine Lichtanzeige wird angezeigt wie gar das Fleisch ist, so dass gerade bei Steak zwischen Blutig, Medium und Durchgebraten für jeden etwas dabei ist.

Klingt komisch, funktioniert aber wirklich. Lediglich beim Geflügel, berichten mehrere Nutzer, dass es etwas trocken werden kann. Alternativ gibt es bei allen Geräten auch manuell einstellbare Programme. Und wie auch beim herkömmlichen Kochen, macht Übung und Erfahrung den Meister.

Unterschiede gibt es bei den verschiedenen Geräten wenn es um die Programmauswahl geht. Hier haben die späteren Generationen einen Vorteil. Alle Programme sind jedoch mit mindestens 6 wählbaren Stufen programmiert, die jeweils geeignet sind für:

  • Burger
  • Sandwiches
  • Geflügel
  • Würstchen
  • Steaks
  • Fisch

 Die 4 manuell einstellbaren Temperaturstufen, die bei allen Geräten bis auf den GC207D vorhanden sind, sehen wie folgt aus:

  • Level 1: 110°C bis 125°C zum Warmhalten
  • Level 2: 180°C bis 195°C zum Backen
  • Level 3: 220°C bis 235°C zum Kross Backen
  • Level 4: 255°C bis 275°C zum Gratinieren

Weitere Vorteile des Optigrills von Tefal

Besonders praktisch ist die Auftaufunktion, so wird auch tiefgefrorenes Fleisch in wenigen Minuten auf das Braten vorbereitet.

Die Abschaltautomatik hat ihre Vor- und Nachteile. Zum einen kann das Fleisch so nicht anbrennen, zum anderen wird das Gerät erst ausgestellt, bevor man Portionen nachlegen kann, dann muss es sich vom neuen aufheizen, das ist aber nur eine Sache von wenigen Minuten und die Vorteile der Abschaltautomatik überwiegen hier.

Ein großes Pro welches die Optigrills, aber auch Kontaktgrills generell mit sich bringen ist die geringe Geruchsentwicklung. Der Bratengeruch, der sich sonst von der Pfanne aus in der Küche ausbreitet, ist hier deutlich geringer. Ein weiterer Vorteil von Kontaktgrills ist, dass das Fleisch von beiden Seiten gleichzeitig gebraten wird, das spart Zeit und so gelingt auch eine gleichmäßige Bräune

Auch wird kaum Fett beim Braten benötigt und das überschüssige Fett läuft, dank der 7° Grillplatten-Neigung, von selbst in den Auffangbehälter ab, anstatt am Fleisch haften zu bleiben. Generell sind die Geräte auch leicht zu bedienen, die Bilder auf den Knöpfen helfen dabei, das richtige Programm zu finden.

Kleine Schwächen des Tefal Kontaktgrills

Zwei kleine Nachteile haben wir auch gefunden. Keiner der Optigrill Modelle lässt sich zu einem Flächengrill ausklappen. Wem das wichtig ist, sollte sich nach einem anderen Kontaktgrill mit umklappbaren Platten umsehen.

In der Kategorie Verarbeitung liegen die Tefals Optigrills in einem guten aber keinem herausragenden Bereich. Das ist bei dem Preis wohl auch kein Wunder, denn die Technologie lässt keine Wünsche offen, dafür wurde am Material ein wenig gespart.

Für wen eignet sich welcher Grill?

Bisher gibt es fünf verschiedene Tefal Optigrill Modelle, die sich zum Teil (vor allem optisch) sehr ähneln aber ein unterschiedliches Innenleben haben.

Tefal Optigrill GC7148 – Der Allrounder

Unsere generelle Empfehlung ist der Tefal Optigrill Snacking und Baking. Für 170 Euro bekommt man ein Gerät das fast alles kann und eignet sich gerade für die Leute die nicht nur braten, sondern auch backen möchten.

Dieser Optigrill kommt mit einem Zubehör was es möglich macht, damit süße und salzige Speisen zu kreieren. Auch Pizza backen ist hiermit kein Problem, selbst Lasagnen können in der Auflaufform gekocht werden, so dass der Tefal Optigrill GC7148 schon einen Ofen ersetzen kann. Über die App gelangt man an viele Rezeptideen und auch wenn die Optik hier stark von den anderen Modellen abweicht, besteht auch dieser Optigrill aus gebürstetem Edelstahl.  

Tefal Optigrill GC702D – Für Sparfüchse

Im Preis-Leistungs-Segment konnte der Tefal Optigrill GC702D überzeugen. Es ist sozusagen das Urgestein der Serie. Auch dieser Grill ist mit allen oben genannten Funktionen ausgestattet. Was die manuelle Bedienung anbelangt, liegt er mit nur einem, statt vier Programmen hinter den anderen. Dieses Modell eignet sich für Leute, die einen intelligenten Kontaktgrill mit verschiedenen Funktionen suchen, aber das Backen doch lieber dem Ofen überlassen wollen. Wer mit weniger Einstellungsmöglichkeiten auskommt bekommt für 100 Euro einen super Kontaktgrill.

Tefal Optigrill GC712D12 – Der solide Kontaktgrill

Für rund 50 Euro mehr erhält man die zweite Generation den Tefal Optigrill GC712D12. Hier gibt es vier manuelle Programme. Die Größe ist kompakter geworden, wobei die Grillfläche mit 600 cm² gleich geblieben ist. Ansonsten hat sich nicht sonderlich viel geändert und ist für Nutzer zu empfehlen, die einen Optigrill suchen, der nicht von zu vielen Funktionen überladen ist und denen der Aufpreis nichts ausmacht, denn rein von der Preis-Leistung, lohnt sich dann schon eher der Tefal Snacking und Baking, weil er deutlich mehr Funktionen bietet.

Tefal Optigrill GC730D – Der Alleskönner für Technikfreaks

Für echte Technik-Freaks bietet das neueste und teuerste Modell der smarte Tefal Optigrill GC730D eine ganze Menge. Die Backfunktionen gibt es hier zwar nicht, dafür findet bei dem Smart Gerät die Weiterentwicklung nicht am Gerät selbst statt, sondern an der App.

Neue Programme werden stetig weiterentwickelt, die sich dann auf das Gerät übertragen lassen. Praktisch, denn so muss man nicht so bald ein neues Gerät holen, sondern kann die kostenlose App nutzen. Darüber lassen sich individuelle Profile erstellen mit denen jeder Koch seine Lieblingseinstellungen speichern und abrufen kann. Das ist ist auf jeden Fall sehr durchdacht, denn bei den ganzen Möglichkeiten kann man sonst schon mal die Übersicht verlieren und weiß so, wie man beim letzten Mal gebraten hat.

Der hohe Preis von 200 Euro lässt sich damit schon rechtfertigen, ist aber nur für Leute zu empfehlen die auch die umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten nutzen wollen. Wer sich mit den Standardeinstellungen zufriedenstellt, sollte eher zu einem der Vorgänger-Modelle greifen.

Tefal Optigrill GC722D – Der XL-Kontaktgrill

Last but not least haben wir den Tefal Optigrill GC722D. Neben 9 automatischen Programmen, die auch Bacon und Meeresfrüchte berücksichtigen, bietet der Optigrill XL vor allem eine sehr große Grillfläche mit  800 cm². Das heißt er ist für Familien und Viel-Bräter zu empfehlen.

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